Jörg Althofens Malerei „Da hinten ist Poel“ fängt die stille Weite der Ostseeküste in einer reduzierten, fast abstrakten Formensprache ein. Die dichte, pastose Farbauftragstechnik erzeugt eine lebendige Textur, die das bewegte Meer und den wolkenverhangenen Himmel eindrucksvoll widerspiegelt. In gedeckten Grau- und Blautönen vermittelt das Werk eine melancholische Stimmung, die zugleich Ruhe und Dynamik vereint. Die horizontale Bildkomposition führt den Blick weit hinaus in die Ferne, wo sich die Insel Poel nur schemenhaft abzeichnet. So gelingt es Althofen, mit seiner Malerei eine atmosphärische Landschaft zu schaffen, die sowohl die Vergänglichkeit der Natur als auch die Sehnsucht nach Weite und Freiheit thematisiert.